Jürgen  Beineke
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Homepage eines zornigen Bürgers


Europa an die Ostfront

23. Juni 2016

Europa an die Ostfront ist die gegenwärtige politische Devise, für die sich europäische Nationen hergeben, darunter selbstverständlich auch Deutschland.

Der nächste NATO-Streich ist eingestielt: vier Bataillone ins Baltikum – nach Litauen, Lettland, Estland – und nach Polen zu schicken. Die Entsendung der 4.000 Soldaten plus 250 Panzer, außerdem Haubitzen, Kampffahrzeuge und weitere 1.700 zusätzliche Fahrzeuge soll selbstverständlich der Abschreckung Russlands dienen. Deutschland wird seine Soldaten in Litauen stationieren, die USA ihre in Polen und Großbritannien in Estland. Auch Frankreich und Kanada werden voraussichtlich Soldaten in die Regionen entsenden. Jedes Bataillon wird dabei von einer "Rahmennation" geführt, die mehr als die Hälfte der Truppe stellt. „Verteidigungsministerin von der Leyen hat im Brüsseler NATO-Hauptquartier ausdrücklich dafür geworben, die zusätzlichen Verbände für Litauen unter ein deutsches Kommando zu stellen.“

In Rumänien hat die NATO soeben erst ein „Raketenabwehr-/Raketenabschusssystem“ eingerichtet.

Es sieht so aus, als organisieren sie den nächsten internationalen Krieg auf europäischem Territorium. Die USA-dominierte NATO-Aufrüstung bringt die Waffen gegen Russland in Position.

Denn Russland mischt nach 25 Jahren wieder mit. Und zwar sehr erfolgreich! Das beweist es aktuell in Syrien.

Auch Krim- und Ukrainekonflikt sind nur vor dem Hintergrund der aggressiven EU-Erweiterung der „westlichen Weltgemeinschaft“ nach 1989 zu verstehen. Wenn die EU meint, sie könne ihren Grenzzaun über Jahre immer näher und immer aggressiver an das russische Territorium verlegen, muss sie sich nicht wundern, dass Russland irgendwann ein Haltesignal bemüht – und zu Recht! – Gut möglich, dass Russland dabei ebenfalls gegen Völkerrecht verstoßen hat.

Ganz viele Staaten der Europäischen Gemeinschaft haben sich längst zu einem supranationalen Angriffsbündnis zusammengetan, selbstverständlich nur aus Angst vor den Russen, wie sie uns weismachen, die sie 25 Jahre lang gewähren lassen haben. Joachim Gauck und Angela Merkel nennen das heuchlerisch hochmoralisch "westliche Wertegemeinschaft", die in Wahrheit ein westliches Angriffsbündnis darstellt und das wie ein Kameleon agiert, mal als EU, mal als NATO, mal als Coalition Of The Willing.

Mit ihrer hemmungslos destruktiven Politik der Gewaltspirale hat uns diese „westliche Wertegemeinschaft“ im Nahen Osten an den Rand eines dritten Weltkriegs manövriert. – Und es war Russland, das dem Treiben dort Einhalt geboten und den Waffenstillstand in Syrien ermöglicht hat.

Seit dem Niedergang der Sowjetunion fällt diese „westliche Wertegemeinschaft“ völkerrechtswidrig in unterschiedlichen „Coalitions Of The Willing“ in Staaten ein, macht ganze Regionen platt, tötet Menschen zu Hunderttausenden, schafft millionenfaches Flüchtlingselend. –

Das ist die Ebene, auf der sich die 28 glänzend verstehen und den USA unterwerfen. Der Gedanke, dass die USA, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1776, also in 240 Jahren, 224 Jahre lang im Krieg mit anderen Ländern befinden, auch in Europa Keile zwischen die einzelnen Länder treiben will, erscheint ihnen offensichtlich unrealistisch! Einen Keil z. B. zwischen Polen und "Old Europe“!

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