2025-11-03
Steven Geyer ist Stellvertretender Leiter Hauptstadtbüro des RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Ich hatte seinen Text vom 17. Juli 2025 eine systemservile Berichterstattung genannt. Seine Antwort u.a.: „Könnten Sie mein Mailpostfach damit verschonen bitte? Nicht, dass ich Ihre Mails oft lese, sie wandern ja allesamt direkt per Filter in den Spam-Papierkorb. Wenn ich den allerdings aufräume, so wie gerade, dann löst das bei mir unnötiges Mitleid für Sie aus, weil Sie sich immer so viel Arbeit für nichts und wieder nichts machen. Bitte verachten Sie mich doch weiter, aber heimlich.
Mit systemservilen Grüßen:
Steven Geyer
P.S. Der Filter bleibt aktiv, also jetzt bitte bloß nicht antworten!“
Angesichts seiner echolalisch/kriegtreiberischen Agitation wird ihn meine Protest-E-Mails selbstverständlich noch oft erreichen. Dass sie bei ihm im Spam-Ordner verschwindet, werde ich dadurch zu kompensieren wissen, dass ich sie exemplarisch auch in meine persönliche Homepage einstelle.
Siehe nachfolgende Dokumentation
Ruhr Nachrichten | Castrop-Rauxel-Ausgabe vom 03.11.2025
Kiew trägt den Krieg nach Russland
Ein Krieg zwei Sichtweisen
Von Steven Geyer
„So berichten US-Medien, das Pentagon habe grünes Licht für die Lieferung von Tomahawk-Langstreckenraketen gegeben, mit der die Ukraine russischen Boden treffen könnte. Ist das eine gute Nachricht, weil die Ankündigung den Druck auf Putin und damit seine Verhandlungsbereitschaft erhöht? Oder eine schlechte, weil die Marschflugkörper den Krieg auszuweiten drohen?“
Nachtrag zu meiner E-Mail an Sie vom heutigen Morgen:
Steven Geyer, Sie betreiben schnodderige Scharfmacherei, denn die Entscheidung über Tomahawk-Langstreckenraketen trifft der US-amerikanische Präsident, nicht das Pentagon und schon gar nicht das RND.
Dass Sie uns das unterschlagen haben, spricht Bände, denn sie hätten es besser wissen können.
Meine Recherchen haben folgendes ergeben:
Das Pentagon habe grünes Licht für die Lieferung von Tomahawk-Langstreckenraketen gegeben, mit der die Ukraine russischen Boden treffen könnte, ist zwar eine valide, aber boulevardeske Information, ein spektakulärer Aufmacher, denn die Entscheidung über den tatsächlichen Einsatz dieses „Zerstörers“ trifft einzig der US-amerikanische Präsident, in diesem Fall der globale Oberbefehlshaber Donald Trump. – Und der reagierte prompt:
Chronologie der Entscheidung
• Freitag, 31. Oktober 2025: Beim Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in Washington lehnt Trump die Lieferung von Tomahawk-Langstreckenraketen ab. Die Ukraine hatte auf diese Waffensysteme gedrängt, um russische Infrastruktur auch jenseits der Frontlinie angreifen zu können.
• Samstag, 1. November 2025: Das Pentagon gibt technisch grünes Licht für eine mögliche Lieferung. Die US-Bestände seien ausreichend, eine Abgabe an die Ukraine würde die eigene Verteidigungsfähigkeit nicht gefährden.
• Sonntag, 2. November 2025: Trump äußert sich gegenüber Reportern an Bord der Air Force One erneut ablehnend. Nach einem kurzen Hin und Her („Nein, nicht unbedingt“) bestätigt er seine Entscheidung, keine Tomahawks zu liefern.
Trumps Ablehnung muss man als Zurückweisung der aberwitzigen Absichten der Killer-Machine Pentagon betrachten und wird von Beobachtern als Versuch gewertet, eine Eskalation mit Russland zu vermeiden und amerikanische Waffenreserven zu schonen.
Gleichzeitig sendet sie ein Signal an die Ukraine und europäische Verbündete, dass die US-Unterstützung nicht bedingungslos ist – insbesondere bei Offensivwaffen mit Reichweite auf russisches Territorium.
Mag sein, Steven Geyer, dass dieser Brief – ganz entsprechend Ihrer E-Mail-Ankündigung – ungelesen in ihrem Spam-Ordner landet. Das jedenfalls werde ich zu kompensieren wissen, indem ich ihn in meine persönliche Homepage einstellen werde
Jürgen Beineke
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Betreff: Ruhr Nachrichten | Castrop-Rauxel-Ausgabe vom 03.11.2025:
Datum: Mon, 3 Nov 2025 10:39:56 +0100
Von: Jürgen Beineke <j.beineke@t-online.de>
An: steven.geyer@rnd.de, Lokalredaktion Castrop <castrop@ruhrnachrichten.de>, leserforum@rnw.press
Ruhr Nachrichten | Castrop-Rauxel-Ausgabe vom 03.11.2025
Kiew trägt den Krieg nach Russland
Ein Krieg zwei Sichtweisen
Von Steven Geyer
„So berichten US-Medien, das Pentagon habe grünes Licht für die Lieferung von Tomahawk-Langstreckenraketen gegeben, mit der die Ukraine russischen Boden treffen könnte. Ist das eine gute Nachricht, weil die Ankündigung den Druck auf Putin und damit seine Verhandlungsbereitschaft erhöht? Oder eine schlechte, weil die Marschflugkörper den Krieg auszuweiten drohen?“
Die Frage, Steven Geyer, ist doch längst durch die historischen Tatsachen beantwortet. Doch sie in Ihrem unreflektierten Faible für einen erneuten Russlandkrieg ignorieren die:
Die lebensgefährlichen bellizistischen Hasardeure aus Politik und Medien der Gegenwart eifern für Kriegsfähigkeit gegen Russland, das mit seinen rund 5.459 Atomsprengköpfen schon lange über die Fähigkeit verfügt, den Weltuntergang einzuleiten. Die USA haben uns 1945 längst einen Vorgeschmack davon geliefert, was man mit einem regionalen Einsatz von Atombomben für Leid anrichten kann. Am 6. August 1945 starben in Hiroshima 140.000 Menschen und kurz danach in Nagasaki 73.000.
Im Übrigen ist Kiew schon lange in der Lage, in russisches Territorium einzudringen. Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj ist seit Mai 2019 Präsident der Ukraine und weiß genau, dass ein Kriegsende auch das Ende seiner Karriere bedeuten würde. Dann hat der Mohr nämlich seine Schuldigkeit getan, und daran kann er nicht interessiert sein.
Jürgen Beineke
Admin - 19:40:50 @