Jürgen  Beineke
 

Homepage eines zornigen Bürgers






Blog

 Established: 15. April 2018


Mithilfe dieses Blogs werde ich

mich in das politische Tagesgeschehen einmischen und

u. a. meine Post an exponierte Politiker und Medienmitarbeiter, auch Repräsentanten des öffentlichen Lebens, denen ich nach entsprechender Agitation durch sie Protestbriefe mit handfester Begründung zugesandt habe, veröffentlichen.

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Pressezensur: EU verbietet Verbreitung von RT und Sputnik

Die Inhalte der russischen Sender RT und Sputnik sind seit dem 2. März 2022 in der EU verboten. Unter Hinweis auf die europäischen Russlandsanktionen schränkt die EU-Kommission die Pressefreiheit in der EU ein. Eine devot indoktrinierende deutsche Medienlandschaft, die Abweichler von ihren offiziell verkündeten, toxischen Narrativen erbarmungslos schmäht, reicht nicht mehr aus: Es muss noch eins drauf gelegt werden.

Für diese Homepage hat das zur Folge, dass einige Quell-Links, die mit RT DE verknüpft sind, nicht mehr funktionieren, obgleich ich sie lange vor dem Verbot zum 2. März 2022 geschaltet hatte. In Deutschland gilt ein Rückwirkungsverbot basierend auf dem Rechtsstaatsprinzip, Art. 20 Abs. 1, 3 GG.


 


2022-09-19

»Würde Scholz jetzt „den Schröder machen“, …«: Dr. Bellstedts vergiftete Scholz-Huldigung

Hans Bellstedt teilt uns in seiner Vita mit, er sei Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Hans Bellstedt Public Affairs GmbH; außerdem Lehrbeauftragter für Public Affairs an der TU Berlin und Herausgeber des 2010 erschienenen Sammelbands “Public Affairs. Außerdem ist er FDP-Mitglied.

Am 16.09.2022 teilte er uns in der Berliner Zeitung seinen Standpunkt zur Politik von Bundeskanzler Olaf Scholz & Co. mit, was mich zu heftiger Widerrede per Protest-E-Mail veranlasste, die ich hier dokumentiere.

Meine Erwartung an die deutsche Regierung ist, dass sie die Preissteigerungen, die durch ihre mutwillig herbeigeführte Energie- und Wirtschaftskrise entstehen, mit Haushaltsmitteln vollständig kompensiert und eine Energie-Grundversorgung aller 40 Millionen Haushalte auf der Basis ihrer Durchschnittsverbräuche und Durchschnittskosten im Jahr 2021 gewährleistet. – As long as it will take, wie bei der EURO-Krise.

berliner-zeitung.de, 16.09.2022 | 11:02 Uhr
Prinzip Gießkanne: Würde Scholz jetzt „den Schröder machen“, würde ihn das Wahlvolk abstrafen

Nachfolgende Gegenrede zu Ihrem Artikel in der Berliner Zeitung können Sie ab sofort auch auf meiner persönlichen Homepage nachlesen!

Déjà-vu 1998, jetzt mit FDP – nur viel schlimmer!

Hallo Dr. Bellstedt,

nachdem ich Ihren o.g. Artikel gelesen habe, stelle ich mir die Frage, worin der Sinn einer solchen Wortmeldung liegt. Ich möchte diese Frage an Sie weitergeben.

„Würde Scholz jetzt „den Schröder machen“, …“ – Was soll so ein Quatsch? Scholz ist längst dabei, den Schröder zu machen. Die Ereignisse von 1998, als die Kombination SPD/BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erstmals die Regierungsgeschäfte übernahmen, wiederholen sich – diesmal um Potenzen schlimmer.

Die Wählerinnen und Wähler, die 1998 die erste rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer an die Macht brachten, wollten Frieden und eine sozialere Politik; sie bekamen Bomben auf Belgrad und Hartz IV.

Und auch am 8. Dezember 2021 schworen die neuen Ministerinnen und Minister: »Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, …“ – Bla, bla, bla! – Eine Worthülse, mehr nicht!

Stattdessen bekamen/bekommen ihre Wähler und der Rest des Volkes auch 2022 Deutschlands Beteiligung am hybriden Krieg gegen Russland übergestülpt: Russland muss ruiniert werden – so die perverse Parole. Und dem muss alles untergeordnet werden. Hierfür hat Deutschlands Bevölkerung fortan massivste Opfer zu bringen bzw. signifikante Einschneidungen hinzunehmen. Hierfür zettelten Robert Habeck und das Früchtchen von Außenministerin in ihrer pathologischen Besessenheit gegen Russland einen Wirtschaftskrieg an. Wieder muss eine rotgrüne Regierung ihren Einstand in die verkommene „westliche Wertegemeinschaft“ (Merkel) mit ihren bellizistischen politisch/medialen Hasardeuren geben. Einen Wählerauftrag hierfür haben sie auch heute nicht!

Und diesmal ist auch Ihre Partei, die FDP, mit im Boot.

Herr Lindner wird diese Politik nicht gefährden, er verfügt über kein Vetorecht. Und im Übrigen ist es egal, welche Parteien des »Parteienkartells aus CDU/CSU, SPD, FDP und GRÜNE« (Wagenknecht) die Regierung bilden. Deren Politik wird ohnehin in Washington D.C. orchestriert.

Was Scholz, Habeck und Baerbock inszenieren, ist eine gigantische Verarsche der Bevölkerung: Sie sind die signifikant/verursachenden Urheber dieser bewusst herbeigeführten Energie- und Wirtschaftskrise. Was sie uns verschweigen (was auch Sie uns verschweigen) ist, dass Deutschland die Aufgabe der neuerdings als schändlich verrissenen „Abhängigkeit von Russland“ nur mit noch größerer Abhängigkeit von anderen Ländern und noch dreckigeren Energieformen im doppelten Sinn teuer erkaufen können. Objektiv wird ein von Scholz, Habeck und Baerbock auf Weisung der USA problematisiertes Ziel durch ein um Potenzen problematischeres ersetzt.

„Entsprechend „wuchtig“, so die Ampel-Regierung, fällt das unlängst beschlossene dritte Entlastungspaket aus.“ Seine Entlastungspakete sind Almosen, die einmal mehr verdeutlichen sollen, wer in Deutschland das Sagen hat und wer die Untertanen sind. – Nicht anderes.

Ich erwarte, dass die Bundesregierung entsprechend dem Verursacherprinzip, die Kosten ihrer verkommenen Veranstaltung zu 100 Prozent selbst übernimmt. Wenn die Regierung die von ihr gezielt herbeigeführte „Gasmangellage“ für notwendig hält, dann soll sie bitteschön auch selbst dafür aufkommen und nicht Almosenpakete schnüren, die sie hochnäsig „Entlastungspakete“ nennt. Herr Habeck spricht auch gern vom „Kreis der Begünstigten“, die er entlasten will, die er aber eigentlich als den „Kreis der von ihm Geschädigten“ bzw. politisch Betrogenen bezeichnen müsste.
Statt die Preise zu deckeln, die Rohstoffbörsen zu schließen und zentral für die Mehrkosten ihres angerichteten Desasters selbst aufzukommen, organisieren die bellizistisch/fanatischen Machthaber in Berlin ihren Untertanen Almosen und nennen sie großkotzig/gönnerhaft Entlastungpakete – „maßgeschneidert“, versteht sich.

Entsprechend hatte Bundeskanzler Scholz bei einer Kabinettsklausur am 30./31.08.2022 ein „möglichst maßgeschneidertes, möglichst effizientes, möglichst zielgenaues Entlastungspaket“ angekündigt.

Scholz übergeschnappt: „Wir arbeiten am großen Bauwerk, und die Architektur dieses Bauwerks hängt eben von allen Einzelteilen ab, die aber nur zusammen eine gute Konstruktion ergeben.“ - Bombastischer geht’s nicht mehr.
Und Grünen-Co-Vorsitzender Omid Nouripour, ebenfalls übergeschnappt: „Wir haben gestern einen signifikanten Beitrag geleistet, uns dem entgegenzustemmen“, sagte er in der Pressekonferenz. „Dieses Paket ist substanziell und rund.“ Es werde gezielt dort entlastet, wo es gebraucht werde.

„Seit der Weltfinanzkrise von 2008 sehen sich die Bürgerinnen und Bürger durch eine nicht enden wollende Abfolge von Krisen erschüttert. Eurokrise, Flüchtlingskrise, Corona und nun der Krieg haben unsere Gesellschaft in einen Zustand weitreichender Erschöpfung versetzt.“

Schön harmlos, wie Sie das formuliert haben:

Abgesehen von der Corona-Pandemie (?) sind all diese Krisen nicht vom Himmel gefallen, sondern von einer Finanz- und Politik-Blase in tiefer Symbiose aktiv herbeigeführt und den Bevölkerungen übergestülpt worden:

Die „Weltfinanzkrise von 2008“ z.B. hatte einen Vorlauf: Den Derivatebeschiss.
Nach dem grandiosen, 15 Jahre langen internationalen Derivatebeschiss unter den Augen der Politiker liehen die sich bei den international agierenden Bankstern Geld, um es deren Pleitegeiern für die Aufhübschung ihrer Bilanzen zu überlassen und die für die Staaten dann zu Staatsschulden wurden – wie praktisch. Vor allem für finanzpolitische Strangulierer wie Wolfgang Schäuble seinerzeit oder jetzt Christian Lindner, die sich die Schuldenbremse im petto halten, damit die Zuteilungen für das kleine Folk ja nicht übertrieben werden. In der Zwischenzeit aber kaufen die Nationalbanken Staats- und Betriebsanleihen auf… Und versenken sie in der Tonne – oder was. Anlässlich der sogenannten EURO-Krise fluteten diese Nationalbanken die Finanzmärkte mit zig-Billionen Monopoly-Geldes.

Der „Flüchtlingskrise“ waren die verkommenen, zumeist völkerrechtswidrigen Kriege von Bellizisten wie William (Bill) Jefferson Clinton, Al Gore, Madeleine Albright (†), Gerhard Fritz Kurt Schröder, Rudolf Albert Scharping, Joseph Martin Fischer, George W. Bush, Colin Luther Powell (†), Donald Henry Rumsfeld (†), Paul Wolfowitz und Tony Blair, sowie Barack Hussein Obama II, Hillary Diane Rodham Clinton, Donald Trump, Joe Biden und letztlich auch Angela Merkel vorausgegangen und hatten Millionen von Muslimen den Tod und zig-Millionen von ihnen die Heimat zerstört.

Herr Dr. Bellstedt, das alles ist menschengemacht: Viele der mörderischen Halunken, die diese Kriege als Staatenlenker zu verantworten hatten und haben, laufen immer noch unbehelligt herum, lassen sich mit gesellschaftlichen Dekorationen versehen, dem Friedensnobelpreis etwa oder einem Lehrauftrag als Professor.

Sie sind es, die die progredient dramatischer werdende, „nicht enden wollende Abfolge von Krisen“ aktiv herbeigeführt haben, und zwar nicht erst seit 2008, sondern seit 9/11 mit ihren willkürlichen Massenabschlachtungen von Muslimen, mit denen sie weite Teile der Welt terrorisiert haben.

Wollen Sie da einfach mal so drüber hinwegsehen und so tun, als bestünde kein Grund für eine gründliche systemische Analyse? Die o.g. Personen gehören/gehörten, als Kriegsverbrecher vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag angeklagt zu werden! Nun hat sich auch Wladimir Putin dazu gesellt.

„Beobachter sagen voraus, dass das vierte Entlastungspaket nur eine Frage der Zeit sei. Jedoch stößt der Staat schon jetzt an seine finanziellen Grenzen.“ – So ist das so? Hat das etwa für Weltwirtschaftskrise und anschließende EURO-Krise auch gegolten?

„Die Kreditkosten des Bundes werden aufgrund der Zinswende an den Kapitalmärkten dramatisch ansteigen, von vier Milliarden Euro im vergangenen Jahr auf fast 30 Milliarden in 2023. Jede neue Schuldenmilliarde bedeutet noch mehr Rückzahlungsverpflichtungen, damit aber auch weniger Gestaltungsspielräume für die nachfolgenden Generationen.“ – Das ist schon eine kesse Feststellung, die Sie hier ablassen! Hat die EZB in der Vergangenheit neben der Billionen-Flutung der Märkte nicht auch fleißig Staatsanleihen (und Unternehmensanleihen) aufgekauft? Was hat die EZB eigentlich mit diesen aufgekauften Papieren gemacht?

In diesem Zusammenhang hat es dann auch etwas für sich, kompetent erklärt zu bekommen, „dass die EZB am Ende einen Teil der ohnehin aufgekauften Staatspapiere bei sich stilllegt oder in sehr langfristige Anleihen umwandelt und bei sich behält“ (Achim Truger), sie mit anderen Worten in die Tonne kloppt. Symphytisch ist mir in diesem Zusammenhang auch George Soros wiederholter Vorschlag einer “ewigen Anleihe”.

Was mich besonders stört, ist, dass Sie von den Kriegskosten überhaupt nicht sprechen.

Geld spielt nämlich überhaupt keine Rolle. Es ist wie bei besagter „schwäbischer Hausfrau“: Für alles, was einem wichtig ist, hat man auch Geld. Es ist eine Frag der Prioritäten.

Die weltweiten Schulden sind inzwischen so hoch wie noch nie. Ende März 2022 lagen sie bei schwer vorstellbaren 305 Billionen US-Dollar, also 305.000 Milliarden Dollar. Das entspricht etwa 348 Prozent der Weltwirtschaftskraft. Der Schuldenexzess der letzten 14 Jahre seit der Finanzkrise 2008 war nur möglich, weil die Notenbanken in den Industrieländern die Zinsen so niedrig drückten wie noch nie in der Geschichte und so viel frisches Geld druckten wie noch nie. In den USA hat sich die Notenbankgeldmenge seit 2008 etwa verelffacht, im Euroraum verneunfacht. Nur durch dieses Geld-Drucken der Notenbanken und die extrem niedrigen Zinsen konnten die Schuldner, sowohl private wie die Regierungen, die Zinslast dieses Schuldenbergs bislang stemmen.

Also, Sie sehen, es geht doch. Sie führen eine Phantomdebatte.

„Scholz will den Menschen Hoffnung geben, sie bei der Stange halten.“ – Das ist der Gipfel von Unverschämtheit! Der Mann gehört zu jenen Personen, die uns das in infantiler USA-Gefolgschaft alles angetan haben. Er gehört zu den gefährlichen Brandstiftern.

Déjà-vu 1998, jetzt mit FDP – nur viel schlimmer!

Mit freundlichen Grüßen von einem zornigen Bürger
Jürgen Beineke

Admin - 15:02:14 @

 

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