Jürgen  Beineke
 

Homepage eines zornigen Bürgers






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Blog

 Established: 15. April 2018


Mithilfe dieses Blogs werde ich

mich in das politische Tagesgeschehen einmischen und

u. a. meine Post an exponierte Politiker und Medienmitarbeiter, auch Repräsentanten des öffentlichen Lebens, denen ich nach entsprechender Agitation durch sie Protestbriefe mit handfester Begründung zugesandt habe, veröffentlichen.

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2020-03-01

»Die neue Gewaltwelle des Duos Assad-Putin«

Politik/Medien-Kumpanei: Was sie hier unisono abliefern, sind vergiftete Agitationstränen übelster Art! Selbst die Bundeskanzlerin macht mit.

Nach dem Tod mehrerer Dutzend türkischer Soldaten bei einem syrischen Luftschlag in Idlib hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan in einem Telefonat am Freitag kondoliert.

[Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community]

[Diskussion]

Frau Merkel verurteilte »die rücksichtslosen Angriffe auf türkische Einheiten und forderte ein Ende der Offensivoperationen des syrischen Regimes und seiner Unterstützer«. – »Offensivoperationen des syrischen Regimes und seiner Unterstützer«: Was für eine monströse Bezeichnung für legitime Verteidigungshandlungen.

Was sie amnestisch/pathologisch ignoriert: Baschar al-Assad zusammen mit Russland und Iran führen ihre Bombardierungen in Idlib im Rahmen eines ganz legitimen Verteidigungskriegs auf syrischem Hoheitsgebiet durch.

Ja – das war ein Luftangriff auf einen völkerrechtswidrigen türkischen Kommandostab in der syrischen Provinz Idlib am Donnerstagabend, bei dem dutzende türkische Soldaten ums Leben kamen. Recep Tayyip Erdoğan hat bekanntlich syrisches Hoheitsgebiet annektiert.

Frau Merkel befindet sich in bester Gesellschaft mit Chorknaben devoter Medien, die ihre Botschaft – wie immer – mit Chorgesang begleiten:

Sebastian Fischer, Giorgos Christides, Steffen Lüdke und Maximilian Popp von SPIEGEL ONLINE gehören ebenso dazu wie Paul-Anton Krüger von SZ.de (*).

Genannten Mitarbeitern von SPIEGEL ONLINE habe ich aus aktuellem Anlass nachfolgende Protest-E-Mail zugesandt, wie tags zuvor bereits Paul-Anton Krüger von SZ.de mit analogem Inhalt:

From: j.beineke@t-online.de | Sent: Saturday, February 29, 2020 12:01 PM | To: Christides Giorgos SPIEGEL ONLINE ; Lüdke Steffen SPIEGEL ONLINE ; Popp Maximilian

Subject: Fw: SPIEGEL ONLINE 29.02.2020, 09:14 Uhr | Die Lage am Morgen_ Putin, der Brandstifter

Erdogan winkt Flüchtlinge nach Europa durch

          »Erdogan hat in den vergangenen Wochen versucht, den Vormarsch des syrischen Diktators Baschar al-Assad in Idlib zu stoppen. Er erhöhte die Präsenz seines Militärs in der Provinz dramatisch. Spätestens mit dem Angriff von Donnerstagnacht dürfte ihm der Preis dafür schmerzlich bewusst geworden sein: Bei dem Angriff wurden so viele türkische Soldaten getötet wie nie zuvor an einem einzigen Tag im Syrienkrieg. Die Fotos der jungen Männer verbreiteten sich in den sozialen Medien.«

          »Weil Putin so ruchlos vorgeht, bleiben Erdogan kaum Handlungsoptionen.«

Hallo Giorgos Christides, Steffen Lüdke und Maximilian Popp,

ich bitte Sie, meine nachfolgende E-Mail an Ihren Kollegen Sebastian Fischer zur Kenntnis zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen, Jürgen Beineke

From: j.beineke@t-online.de | Sent: Saturday, February 29, 2020 10:20 AM | To: Sebastian.Fischer@spiegel.de

Subject: SPIEGEL ONLINE 29.02.2020, 09:14 Uhr | Die Lage am Morgen_ Putin, der Brandstifter

Putin, der Brandstifter

         »Durch die neue Gewaltwelle des Duos Assad-Putin sind Uno-Angaben zufolge in den vergangenen Wochen gut eine Million Menschen aus Idlib vertrieben worden, darunter Hunderttausende Kinder. Gezielt werden Krankenhäuser, Schulen, Wohngebiete bombardiert. Die meisten Flüchtlinge vegetieren nun an der Grenze zur Türkei und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan will verhindern, dass sie ins Land kommen.«

Hallo Sebastian Fischer,

was Sie hier abliefern, sind vergiftete Agitationstränen übelster Art!

Baschar al-Assad zusammen mit Russland und Iran führen ihre Bombardierungen in Idlib im Rahmen eines ganz legitimen Verteidigungskriegs durch.

Der seit 2011 tobende Krieg in Syrien hat hunderttausenden Menschen das Leben gekostet und einen wahren Exodus von Flüchtlingen verursacht. Aus geopolitischer Rivalität haben zuerst Katar und später auch Saudi-Arabien, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate im Verbund mit Großbritannien, Frankreich und den USA einen der brutalsten Kriege der Neuzeit entfacht, der unter anderem zu einem Magneten für Dschihadisten jeglicher Couleur wurde. Auch Deutschland und die Türkei hatten einen nicht zu verleugnenden Anteil an der versuchten Zerstörung der arabischen Republik Syrien, bis der Iran und September 2015 auch Russland der syrischen Regierung von Baschar al-Assad zu Hilfe eilten. Zu diesem Zeitpunkt lieferte Deutschland bereits ein Jahr lang die Zielkoordinaten für die völkerrechtswidrigen, verkommenen und zerstörerischen Bombenabwürfe der internationalen Allianz gegen den Islamischen Staat in Syrien. Dieser gescheiterte Regime-Change-Versuch hat zehn Millionen Syrerinnen und Syrern die Heimat zerstört und sie in die Flucht getrieben. 1,2 Millionen davon klopften 2015 an Deutschlands Türen und baten um Zuflucht.

Und – wissen Sie noch? Frau Merkel hat schließlich für sechs Milliarden Silberlinge Flüchtlinge an Recep Tayyip Erdoğan verkauft und ihm damit das Erpressungspotential geliefert, das der Mann jetzt für seine verkommenen Zwecke einsetzt, einmal, um die EU und die NATO zu erpressen und zum anderen, um sie als lebende Schutzschilde gegen Baschar al-Assad und seine Verbündete zu missbrauchen.

Auch, wenn es Ihnen nicht passt: Baschar al-Assad ist der legitime Präsident der rechtmäßigen Regierung der Arabischen Republik Syrien. Russland und Iran sind die einzige Nation, die für ihre Syrien-Intervention nach internationalem Recht über einen legalen Status verfügen, da sie Schutzmacht dieser legalen Regierung Syriens sind.

          »Zugleich sind offenbar mehr als 30 türkische Soldaten bei einem Luftangriff in der Provinz Idlib getötet worden. Möglicherweise stecken die Russen hinter dem Angriff - sie bestreiten das.«

Ja – das war ein Luftangriff auf einen völkerrechtswidrigen türkischen Kommandostab in der syrischen Provinz Idlib am Donnerstagabend, bei dem dutzende türkische Soldaten ums Leben kamen. Recep Tayyip Erdoğan hat bekanntlich syrisches Hoheitsgebiet annektiert.

Putin, der Brandstifter, wie Sie sich dämonisierend ausdrücken, plädierte immer wieder für den Abzug aller ausländischen Streitkräfte aus Syrien. Nach seiner Ansicht muss die territoriale Integrität Syriens vollständig wiederhergestellt werden. Zudem sollten sich alle ausländischen Streitkräfte aus dem Land zurückziehen.

Mit freundlichen Grüßen, Jürgen Beineke

[Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community]

[Diskussion]

Ergänzung per 01.03.2020 19:47

(*) Paul-Anton Krüger von SZ.de

Er ließ mich in Antwort auf meine diesbezügliche E-Mail an ihn folgendes wissen:

From: Krüger, Paul-Anton | Sent: Friday, February 28, 2020 7:32 PM | To: j.beineke@t-online.de
Subject: Re: SZ.de 28. Februar 2020, 13:07 Uhr | Kampf um Idlib: Harte Sanktionen gegen Moskau sind nötig
 
Sehr geehrter Herr Beineke
 
vielen Dank für Ihr Interesse an der Süddeutschen Zeitung und Ihre Zuschrift. Ich führe ja die ganzen problematischen Aspekte auf an dem, was die Türkei macht. Es gibt keine Guten in diesem Konflikt. Aber wenn man alles zusammennimmt, ist das Wichtigste, das Massaker an der Zivilbevölkerung in Idlib zu stoppen und sich auf die Seite der Menschen zu stellen, die dort gezielt ausgebombt werden - was ein Kriegsverbrechen ist. Das Völkerrecht kann nicht als Deckmantel für einen Genozid hergenommen werden. Mit freundlichen Appellen an Herrn Putin und Herrn Assad wird man nicht erreichen, dass sie ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen einhalten. Russland schert sich ums Völkerrecht ohnehin nur, wenn es ihm gelegen kommt.
 
Mit freundlichen Grüßen, Paul-Anton Krüger
 
Paul-Anton Krüger Stv. Ressortleiter Außenpolitik | Deputy Foreign Editor
 
Süddeutsche Zeitung The leading German national daily
 
email: Paul-Anton.Krueger@sueddeutsche.de
www.sueddeutsche.de

Meine Antwort:

From: j.beineke@t-online.de | Sent: Friday, February 28, 2020 7:58 PM | To: Krüger, Paul-Anton
Subject: Re: SZ.de 28. Februar 2020, 13:07 Uhr | Kampf um Idlib: Harte Sanktionen gegen Moskau sind nötig
 
          »Das Völkerrecht kann nicht als Deckmantel für einen Genozid hergenommen werden.«
 
Hallo Paul-Anton Krüger,
 
Sie suchen sich die passenden Termini aus. Darf ich Sie daran erinnern, dass die sogenannte „westliche Wertegemeinschaft ein Jahr nach Regierungsantritt von Herrn Schröder und Herrn Fischer, 1999 also, anfing, systematisch muslimische Bevölkerungen zu ermorden und deren Heimat zu zerstören?
 
Seit dem ersten Irak-Krieg 1991 zieht sich eine Blutspur der NATO und williger Koalitionen von Jugoslawien und Afghanistan über den Nahen Osten, den Jemen und Libyen bis nach Mali. Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien mit einer Bilanz dieser westlichen, zumeist völkerrechtswidrigen Interventionskriege von mittlerweile Millionen Menschenleben und zig-Millionen Flüchtlingen ist die obszöne Reputation, die sich mit der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ verbindet, die mal als NATO, mal als Coalition Of The Willing, mal als Internationale Allianz gegen den Islamischen Staat Staaten überfällt.
 
Das “Cost of War”-Projekt des “Watson Institute for International and Public Affairs” untersuchte die Auswirkungen des von den USA nach dem 11. September 2001 entfachten “Kriegs gegen den Terror” und präsentierte uns allen ein paar hässliche Zahlen:
In den vergangenen 18 Jahren kamen demnach über 800.000 Menschen durch direkte Kampfhandlungen der US-geführten diverser Koalitionen der Willigen (Coalitions Of The Willing) ums Leben. Darunter zählen Zivilisten, NGO-Helfer, Journalisten, US-Soldaten und Söldner, Angehörige des US-Verteidigungsministeriums sowie Truppen, Polizisten und Rebellen, die an der Seite der US-Koalition kämpfen.
Professor David Vine der American University, ein Vorstandsmitglied des “Cost of War Project”, betonte, dass die indirekte Opferzahl dieser Kriege in Afghanistan, im Irak, im Jemen, Pakistan und Syrien “generell viermal so hoch geschätzt” wird. Nach dieser Schätzung starben demnach mindestens 3,1 Millionen Menschen aufgrund der Kriegsfolgen (kein Zugang zu Nahrung, Wasser, Medizin, Infrastruktur etc.), “etwa 200-mal mehr als US-Tote”, sagte Vine. Die US-Führung trage die Hauptverantwortung für die Entfachung von “katastrophalen Kriegen, die nie unausweichliche, sondern gewählte Kriege waren”.
 
Rund 6,4 Billionen US-Dollar hat Washington dafür ausgegeben, Tendenz steigend.
 
Außerdem sollten Sie sich mal für die “Armee Mohammeds” interessieren.
 
Wünsche noch einen schönen Abend, Jürgen Beineke

 

Admin - 16:40:35 @

 

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